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Faune et flore

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Fauna und Flora

Unsere schöne Region trägt nicht rein zufällig den Namen "grünes Beaujolais"! Oberhalb der Reben, ab 500 Metern Höhe, werden Sie eine reichhaltige und unberührte Natur vorfinden, in deren Geheimnisse wir Sie einweihen möchten.

In den tiefen und ewig grünen Nadelwäldern erspähen Sie vielleicht einen Fichtenkreuzschnabel oder den größten Specht Europas, den Schwarzspecht. Dieser Vogel, den wir in unseren Bergen begrüßen dürfen, zimmert tiefe Bruthöhlen in alten Bäumen, um dort zu nisten. Im darauffolgenden Jahr werden diese manchmal vom sehr seltenen Raufußkauz bewohnt, der bei uns an der Grenze seines Verbreitungsgebiets lebt. Wenn Sie aufmerksam sind, werden Sie in Winternächten jedoch vielleicht eher den tiefen Gesang des Uhu vernehmen.

In den Laubwäldern werden Sie eine noch größere biologische Vielfalt vorfinden. So werden Sie zum Beispiel überall den Fingerhut sehen, eine große rosafarbene rohrförmige Blume, die an Waldrändern neben schmalblättrigem Weidenröschen und Besenginster wächst. Seien Sie jedoch vorsichtig, einige Pflanzen sind giftig, wie zum Beispiel die wunderbare Akelei oder der diskretere Wolfs-Eisenhut, der früher zur Herstellung vergifteter Köder für unseren letzten großen Fleischfressers diente...

Und wenn Sie besonders aufmerksam sind, können Sie vielleicht die frischen Spuren eines Wildschweins erkennen, oder, wenn Sie ganz leise sind, an einer Wegekreuzung ein Reh oder ein flinkes Eichhörnchen erspähen...

Und für Liebhaber von Herbstspaziergängen hält diese Jahreszeit Pilze, Kastanien, Walnüsse und Haselnüsse in Hülle und Fülle bereit!

  • Mésange à longue queue
  • Papillon Robert le diable

Der Waldbestand, der den größten Teil der Gipfel und Bergkämme bedeckt, macht in den Tälern jedoch zunehmend Platz für Bocage-Landschaften, die vom Menschen angelegt werden, um die Viehzucht zu erleichtern. In dieser offenen Landschaft, entstanden durch von Hecken umgebenen Weideflächen, grasen Kühe und Ziegen, die zu unserem typischen Landschaftsbild gehören. Man findet dort eine andere Fauna und Flora als im Wald: lauschen Sie dem vielstimmigen Gesang der kleinen Sperlingsvögel wie Lerchen, Ammern und Buchfinken. Oder man hört den sanften Ruf "hupupup!" des Wiedehopfes. Raubvögel, wie zum Beispiel der Mäusebussard oder die Wiesenweihe, durchstreifen diese freien Flächen auf der Suche nach einer Beute.

In den Hecken halten sich noch viele andere Vögel versteckt, um sich dort zu ernähren oder zu nisten, wie beispielsweise die Grasmücke, die Schwanzmeise, der Dompfaffe oder der Neuntöter, der seine Beute aufspießt! Diese Hecken sind ein regelrechtes Reservoir biologischer Vielfalt mit zahlreichen Funktionen. Säugetiere und Kriechtiere suchen diese auf, um sich dort abgeschirmt fortzubewegen.

Die Vielzahl der herrlichen bunt verzierten Schmetterlinge, die auf diesen Wiesen beobachtet werden können, sind eine wahre Augenweide: Tagpfauenauge, Distelfalter und C-Falter. Die Tagfalter müssen sich vor Vögeln in Acht nehmen, während die flaumigen Nachtfalter zur Nahrungskette der Fledermäuse zählen. Diese jagen nachts und sind Insektenfresser. Sie erfreuen sich an Mücken, aber auch an Insekten, die für die Felder und Wälder Schädlinge darstellen. Sie sind außerdem ein guter Indikator für das natürliche Gleichgewicht.

  • Écrevisses à pattes blanches

Zum Abschluss Ihres Spaziergangs können Sie einem der Wasserläufe folgen, in denen sich Dohlenkrebse, die sehr sensibel auf Luftverschmutzung reagieren, und Bachforellen tummeln. Vielleicht begegnen Sie dort einem eleganten Graureiher, einer Gebirgsstelze mit gelbem Bauch, oder mit etwas Glück sogar einer Wasseramsel, die tauchend Wasserlarven erbeutet.

  • Cardamine des Prés

In den Feuchtwiesen entlang den Bächen erblühen zu Beginn des Frühlings in leuchtendem Gelb Sumpfdotterblumen,Wiesenschaumkraut in Pastelltönen, sowie geschützte wilde Orchideen, wie zum Beispiel breitblättriges Knabenkraut, fleischfarbenes Knabenkraut und geflecktes Knabenkraut. In diesen Zonen findet man ebenfalls Grasfrösche und Salamander, sowie Libellen und etliche andere Arten, die sich in den Tümpeln fortpflanzen.

Diese reichhaltige Natur verdanken wir insbesondere unserer Lage auf der Wasserscheide zwischen den Wassereinzugsgebieten der Loire und der Rhône. Unsere Region ist ein regelrechter Wasserspeicher und viele Quellen entspringen in den Bergen des Beaujolais.
Wir laden Sie ein, diese noch unberührte Natur zu entdecken und dabei einige Hinweise zu beachten.

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